Stuhl Pause von Woud
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Kann ich mich skandinavisch fühlen? Was ist skandinavisch? Wälder. Wohlfühlen. Weite. Ruhe. Sonnenuntergang. Zusammenkommen. Mittsommernacht. Kerzen. Strand. Wiese. Meer. Urlaub.Ist immer Urlaub in Skandinavien? Bleibe ich also lieber bei Wohlfühlen. Fühlen. Ja. Ich sitze auf dem Pause von Woud Design (also doch immer Urlaub irgendwie) und fühle skandinavisch. Glatte Oberflächen mit schöner tieferliegender Holzstruktur. Rundungen. Überall Rundungen ohne das es jemals schwülstig wirkt. Klar bei aller Rundheit. Klar wie die Luft in Skandinavien?Dänische Firma. Finnischer Designer. Produziert in Estland – ca. 8000 Jahre vor Christus gab es wohl eine zweite Einwanderungswelle nach Skandinavien über Estland. 8000 vor unserer Zeitrechnung?Wie schnell doch die Zeit vergeht. Ich blase die Backen angesichts solcher Dimensionen. Atme tief aus. Atme tief ein. Bewusst im Hier und jetzt. Mache Pause vom Denken. Vom Arbeiten. Vom Allein sein.Fühle mich skandinavisch.

Rollcontainer Boby von B-Line
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Anfang. Ich denke. Es ist der 30. Juli 1971. Mailand. Einundvierzigster Geburtstag von Joe Colombo. Ein Visionär. Ein Designer. „Dynamische Möbelstücke“ für eine neue Gegenwart. Eine utopische Idee verwirklichen.Angst. Ja auch Angst treibt an. Angst vor der Atombombe. Den Auswirkungen. Der Vernichtung der Menschheit. Wer sollte so etwas nicht denken Ende der 1950 - iger Jahre.Also auf zu neuen Dingen. Materialien. Formen. Wandelbares. Universelles schaffen. Dem Morgen zugewandt. In der väterlichen Fabrik wird experimentiert. In Mailand ausgestellt. In New York gefeiert.Gefeiert? Es ist der 30. Juli 1971. Mailand. Einundvierzigster Geburtstag von Joe Colombo. Und der Tag an dem sein Herz aufhört zu schlagen. Ich denke. Ende.

Hängeleuchte Octo von Secto Design
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Octo – zerbrechlich. Schon während der Entnahme der Leuchte aus dem sehr gut schützenden Karton befällt mich Vorsicht anheim. Nehme mich selber als leichtes und fragiles Wesen wahr. Eine Leuchte die wahrhaft ein Meisterwerk ist. Deren Fragilität eine meisterliche Handfertigkeit voraussetzt um sie zu bilden.Sind es die einzelnen Streben oder gar die Zwischenräume welche mich staunend zurück lassen. Will sie gleich aufhängen und anschließen. Will gleich, dass es dunkel wird und Octo mich anstrahlt. Mich und meinen Raum erhellt. Mit seinem strahlenden Wesen. Und aus Zerbrechlichkeit wird Gleichmäßigkeit. Ruhe kehrt ein. Bin zu Hause. Angekommen.

Klappstuhl Skip von Calligaris
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Skip - springen. Auch überspringen. Fühlt sich an wie eine Lücke. In jedem Fall mehr Lücke als ein gewöhnlicher Stuhl. Zusammengeklappt? Ja normal eben wie ein Klappstuhl. Aufklappen? Schon fühle ich die angenehme, meine Hand schmeichelnde Ausrundung der oberen Querverstrebung.Griffig. Und aus geklappt? Da ist es wieder dieses lückenhafte Gefühl. Erfordert tatsächlich etwas Mut sich zu setzen. Doch schon wenig später fühle ich mich wohl. Mein Gesäß kann etwas spielen, sich in der muldenförmigen Sitzschale zurecht ruckeln. Mein Rücken entspannt sich in der oben beschriebenen Ausrundung.Und schon wenig später empfinde ich die Freude über Familie, Feiern, Feste, Weihnachten. Immer dann wenn Skip seinen großen Auftritt hat. Bei Tisch. Fix aus dem Keller geholt und flexibel aufgeklappt.Und ich überspringe Zeiträume in wenigen Augenblicken. Von Fest zu Fest. Skip eben.